Hallo, liebe Fotofreunde

Auch im Jahr 2017 möchten wir mit euch der Mission nachgehen, das Beste aus euren Kameras herauszuholen, schöne Fotos zu produzieren und miteinander alle Facetten der Fotografie zu ergründen oder zu vertiefen.

An unserem Grundgedanken hat sich dabei nichts geändert. Teilnehmer des letzten Jahres können diesen Part unserer Startseite überspringen. Allerdings haben sich bei den >>Regeln<< und dem Projekt kleinere Änderungen ergeben, die wir der Einfachheit halber hier kurz auflisten möchten:

  • neues Blog-Design; übersichtlichere Menüstruktur
  • neuer verbesserter Bot, um die jüngsten Twitter API-Probleme zu kompensieren
  • von uns favorisierte Bilder werden monatlich als Moments gesammelt
  • pro Monat & Mission dürfen dieses Jahr bis zu drei (unterschiedliche) Bilder eingereicht werden
  • beim Voting stehen ab sofort nur noch 3 Themen zur Auswahl
  • Missionsparameter und Regeln stehen künftig nicht nur im Blog, sondern werden zusätzlich als übersichtliche Twitterkachel bereitgestellt

Und noch ein kleiner Aufruf: Ihr habt Lust euch zu beteiligen? Wir suchen Gastautoren, die über ihre Art zu fotografieren, eine bestimmte Technik oder ihre Kamera schreiben möchten. Schreibt uns einfach an, alles weitere klären wir dann per Direktnachricht.

Logo_Mission_Foto

Der Grundgedanke

Fotografieren war noch nie so allgegenwärtig und leicht zugänglich wie heute. Vorbei sind die Zeiten, in denen man viel Geld in teures Equipment investieren muss. Nie war es einfacher einen Moment festzuhalten und mit Freunden, Bekannten und Verwandten zu teilen. Jeder Augenblick bietet die Gelegenheit zu einem digitalen Schnappschuss, man muss nur sein Smartphone aus der Tasche holen und auf den Auslöser drücken. Es ist so simpel, faszinierend und praktisch. Anhand der Cameraroll in einem Telefon lässt sich mitunter ein Zeitraum von zwei Jahren lückenlos rekonstruieren. Diese Bilder sind Einträge unseres digitalen Tagebuches gegen das Vergessen. Aber hatte Fotografie nicht ursprünglich was mit Kunst zu tun?

Aufschluss gibt hier viel weniger Beschreibung, als die Übersetzung des Wortes Fotografie aus dem Altgriechischen. „Malen mit Licht“ klingt natürlich auch viel eleganter, als knipsen oder fotografieren. Für mich die perfekte Umschreibung, worum es für mich eigentlich geht: Den kreativen Aspekt.

Wie nehme ich mein Motiv und meine Umgebung wahr und wie kann ich diesen Moment am Besten einfangen? Was will ich wie fotografieren? Und warum? Dies sind die Fragen, die ich mir bei jedem Bild stelle und die letzten Endes darüber entscheiden, ob es ein Foto oder nur ein einfach Schnappschuss wird.

Der kreative Aspekt findet also schon mit der Wahl des Motives und des Stilmittels statt, also noch vor dem eigentlichen Bild. Das unterscheidet ein gutes Foto vom Schnappschuss.

Fotografische Inszenierung ist das Zauberwort eines jeden Fotos. Dabei geht es nicht darum Szenen zu konstruieren, sondern die Grundregeln und Stilmittel der Fotografie zu kennen und zu berücksichtigen. Viele befolgen wir ohnehin instinktiv, ohne ihre Namen zu kennen. Warum sie also nicht einfach mal beim Namen nennen?

Die Mission, falls ihr sie annehmen solltet, ist:

  • das Beste aus eurer Kamera (egal ob Handy, Kompaktknipse oder DSLR) herauszuholen
  • Fototechniken und Themen zu erlernen, zu vertiefen und anzuwenden
  • den Unterschied zwischen Schnappschuss und Foto zu verinnerlichen
  • sich von anderen Teilnehmern inspirieren lassen und andere Teilnehmer inspirieren
  • qualitativ hochwertige Fotos zu machen

Ihr habt immer noch Fragen? Lest euch ganz in Ruhe unsere Missionsregeln durch oder meldet euch bei @ElovY_ oder @DoktorWaumiau.

Ein großer Dank geht an @alexpospiech der sich so liebevoll um unseren Twitter-Bot kümmert!

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